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Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
Debatte - WELT
  1. Kinder lächeln etwa 400-mal am Tag, Erwachsene nur noch 15- bis 18-mal. Warum verlieren wir im Laufe unseres Lebens so viel von dieser hochkomplexen Fähigkeit? Welche Muskeln ein echtes Lächeln von einem aufgesetzten Lächeln unterscheiden – und warum uns Dauerlächeln krank macht.
  2. Ostdeutsche Politiker fordern von Friedrich Merz, dass die östlichen Bundesländer in der nächsten Regierung rund ein Fünftel aller Minister stellen sollten. Eine reine Symbolpolitik, die den Osten verschaukelt. Vielmehr sollte man ihn inhaltlich ernst nehmen.
  3. Weder in Deutschland noch in anderen europäischen Ländern konnten sich bisher muslimische Parteien etablieren. Offenbar interessiert ein solches Angebot die Mehrheit der Muslime nicht. Woran das liegt und warum das ein gutes Zeichen ist, erklärt WELT-Gastautor Asif Malik.
  4. In Merz‘ eigener Familie sinken dagegen die Zustimmungswerte rapide.
  5. Die Schriftstellerin Jovana Reisinger feiert ihre Diskriminierungserfahrungen als aufgestiegenes Unterschichtskind – und beschreibt moderne Weiblichkeit als Summe aus sinnlosen Affären, künstlichen Fingernägeln und Austernschlemmen. Über ein Zeitgeistphänomen.
  6. Unter dem Applaus der Medien verlassen Star-Akademiker um den Historiker Timothy Snyder die USA – und begründen ihre „Flucht“ mit Warnungen vor „Faschismus“ und „Bürgerkrieg“. Vergleicht man ihre Situation mit der Lage russischer Oppositioneller, wirkt der Schritt lächerlich.
  7. Konsequente Isolation samt Kontaktverbot im Namen der demokratischen Hygiene: Der Umgang mit der AfD erinnert an die Volkserziehungsmaßnahmen des Corona-Notstands. Der freiheitliche Geist der Republik, der vom Streit der Argumente lebt, wird damit aus dem Bundestag vertrieben.
  8. Wer auf den Geschmack von Fisch nicht verzichten wolle, könne zu „tierleidfreien pflanzlichen Fischalternativen“ greifen: Die Organisation „Menschen für Tierrechte“ fordert die weltweite Einstellung des Fischfangs. Und was kommt als Nächstes?
  9. Die AfD liegt laut neuester Umfrage nur noch einen Prozentpunkt hinter der Union. Vermutlich nur ein Zwischenstand. Jetzt ist es offenkundig: Nichts hilft der AfD mehr als das stetige Ausgrenzen. Die Bürgerlichen in der Union müssen sich Fragen stellen.
  10. Das Urteil gegen Marine Le Pen passt ins Narrativ der Polit-Märtyrerin. Fraglos wäre es für den sozialen Frieden in Frankreich besser gewesen, das Gericht hätte sich damit begnügt, die Strafe ohne sofortige Vollstreckung zu verhängen. Doch dafür haben Le Pen und ihre Parteifreunde selbst gesorgt.